Corona: Informationen für Studierende

Online-Klausuren im WiSe 20/21 (Stand 2021-01-28)

In den Studiengängen der Informatik wird es im WiSe 20/21 Online-Klausuren geben. Die Entscheidung, ob und in welchem Format liegt bei den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern, die in dieser Angelegeneheit auch Ihre ersten Ansprechpartner sind. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Umstellung sehr plötzlich kommt und ein wenig Geduld. Die Prüferinnen und Prüfer werden sich bald bei Ihnen über die üblichen Kanäle (Stud.IP/Forum) melden.

Eine nachträgliche Anmeldung zu Prüfungen (aufgrund der Tatsache, dass diese nun Online stattfinden) ist grundsätzlich nicht möglich.

Im Folgenden ein paar generelle Informationen des Prüfungsausschusses zu dem Thema Online-Klausuren.

Beschluss des Prüfungsausschuss (Sitzung vom 25. Januar 2021)

  1. Der Prüfungsausschuss Informatik befürwortet ausdrücklich die Durchführung von Online-Klausuren im Prüfungszeitraum WiSe 20/21, um den Studierenden der Informatik-Studiengänge ein Fortschreiten im Studium zu ermöglichen.
  2. Die Nachteile der Studierenden durch unbestimmte Verzögerungen der Prüfungen und die damit zu erwartende erhebliche Doppelbelastung im Sommersemester werden im Sinne der Güterabwägung als schwerwiegender bewertet, als die bei Online-Prüfungen grundsätzlich nicht vollständig zu vermeidenden Gefahren von Unterschleif und Einsatz von Hilfsmitteln. Prüferinnen und Prüfer sind aufgefordert, diese Risiken durch entsprechende Gestaltung der Klausuraufgaben (z.B. mehere Varianten) zu minimieren.
  3. Die Entscheidung, ob und in welchem Format eine Online-Prüfung sinnvoll und durchführbar ist, obliegt den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern. Diese stehen in der Verantwortung, ein für ihr spezifisches Fach geeignetes Format zu wählen und dem Prüfungsausschussvorsitzenden vorab mitzuteilen.
  4. Online-Prüfungen sollten so gestaltet sein, dass die technischen Anforderungen auf Seiten der Teilnehmer möglichst gering sind. (Viele Studierenden verfügen beispielsweise über keinen Drucker.)
  5. Studierende, die sich aus technischen oder sozialen Gründen nicht in der Lage sehen, an einer Online-Prüfung teilzunehmen und dadurch erhebliche Nachteile erfahren, können einen Antrag an den Prüfungsausschuss auf Änderung der Prüfungsform stellen. Bitte wenden Sie sich jedoch zunächst an Ihre Prüferin oder Ihren Prüfer, ob auf andere Weise (Bspw. Arbeitsplatz in der Uni) die Klausurteilnahme möglich ist.

Identitätsprüfung (Stand 2021-01-28)

Die Prüferinnen und Prüfer können von Ihnen verlangen, für eine Identitätsprüfung (Gesicht und Ausweis) kurz die Videokamera einzuschalten.

Erklärung zu Online-Klausur (Stand 2021-01-27)

Sie müssen auch bei einer Online-Klausur eine schriftliche Erklärung ("Seite 1") abgeben, damit die Klausur bewertet werden kann. Der Prüfungsauschuss empfiehlt den Prüferinnen und Prüfern, folgenden Text zur Klausur von den Studierenden unterschrieben einzufordern.

Ich habe die Hinweise zur Online-Klausur [TITEL] am [DATUM] gelesen und stimme ihnen zu. Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass

  • alle Angaben zur Person und Identität (Matrikelnummer, Name) der Wahrheit entsprechen,
  • ich gesundheitlich in der Lage bin, die Prüfung abzulegen,
  • ich die Prüfung ohne fremde Hilfe und mit lediglich den in den Hinweisen als erlaubt genannten Hilfsmitteln bearbeitet habe,
  • ich während der Bearbeitungszeit mit niemandem außer den Betreuungspersonen in irgendeiner Weise kommunizert habe,
  • ich dem Einsatz von Werkzeugen zur automatisierten Plagiatsprüfung zustimme,
  • mir bewusst ist, dass ein Betrugsversuch schwere Konsequenzen bis zur Exmatrikluation mit "endgültig nichtbestanden" nach sich ziehen kann, wodurch ich an keiner deutschen Universität mehr für einen Informatik-Studiengang zugelassen werden kann.

(Ort, Datum, Unterschrift)

Als Informatiker wissen wir alle, dass bei Online-Prüfungen sehr viel leichter betrogen werden kann, als in der klassischen Klausursituation. Wir können hier nur mit Nachdruck an Sie appelieren, dieser Versuchung nicht stattzugeben. Seien Sie sich der persönlichen und rechtlichen Konsequenzen bewusst, die ein Betrug nach sich ziehen kann. Der Prüfungsausschuss behält sich vor, einzelne Klausurerebebnisse oder ganze Klausuren als ungültig zu erklären, wenn offensichtlich betrogen wurde.

Prüfungen allgemein (Stand 2021-01-05)

Für alle Präsenzprüfungen ist das Hygienekonzept für Klausuren und mündliche Prüfungen des Präsidiums einzuhalten. Bitte bringen Sie in jedem Fall eine eigene Maske mit.

Mündliche Prüfungen (Stand 2020-05-11)

Mündliche Prüfungen können nun grundsätzlich (unter Einhaltung der jeweils aktuelle hygienischen Vorgaben) als Präsenzprüfung oder als Videoprüfung abgehalten werden. Eine Videoprüfung setzt die Einwilligung aller Beteiligten voraus.

Mündliche Ergänzungsprüfungen nach §14 der PO dürfen ausschließlich in Präsenzform durchgeführt werden.

Mündliche Präsenzprüfungen

Zur Durchführung beachten Sie bitte das jeweils geltende Hygienekonzept des Präsidiums. Die wesentlichen Parameter sind:

  • 3 Personen im Raum (Kandidat/in, Prüfer/in und Beisitzer/in)
  • 2 m Abstand zwischen den Personen
  • Desinfektion der Hände und der Tische sowie Lüften vor der Prüfung
  • Gruppenprüfungen sind nicht zulässig
  • Mund-Nasen-Schutz beim Betreten und Verlassen des Raumes bzw. der Gebäude. Bitte bringen Sie eine eigene Maske mit!
  • Sie sollen sich vor und nach der Prüfung nicht in LUH-Gebäuden aufhalten. Gehen Sie auf direktem Weg. Sie werden gegebenenfalls an der Eingangstür abgeholt und wieder hinaus geleitet.

Mündliche Prüfungen über Videokonferenzsysteme

Für die mündliche Prüfung über ein Videokonferenzsystem benötigen Sie eine Webcam, ein Mikrofon und eine stabile Internet-Verbindung. Für den Fall eines Ausfalls der Internetverbindung sollten Sie auch eine telefonische Erreichbarkeit mit den Prüfern sicher stellen. Es muss außerdem eine schriftliche Einwilligung (bspw. per Email) von Ihnen vorliegen.

So könnte eine Prüfung für Sie aussehen:

  1. Sie werden gebeten sich mit ihrem Studentenausweis auszuweisen.
  2. Um sicherzustellen, dass Sie keine unerlaubten Hilfsmittel benutzen, werden Sie ggf. gebeten:
    1. Durch drehen der Webcam den Raum zu zeigen. Es dürfen keine weiteren Personen im Raum sein, die Tür muss sichtbar und verschlossen sein.
    2. Weiter sollen Sie ggf. ein Foto von ihrer Sicht machen und in die Webcam halten um auszuschließen, dass sich hinter der Webcam unerlaubte Hilfsmittel verbergen.
  3. Das Kamerabild zeigt Sie und die verschlossene Tür des Raumes zu jedem Zeitpunkt der Prüfung.
  4. Die Prüfung wird durchgeführt, wie sie in Präsenz ebenfalls durchgeführt würde.
  5. Nach der Prüfung verlassen Sie den Konferenzraum. Die Prüfer/in legt die Note fest und benachrichtigt Sie per Email, dass Sie wieder in die Videokonferenz kommen dürfen. Dann wird die Note in der Videokonferenz verkündet.

Es empfiehlt sich die Software vorab zu testen und sich damit vertraut zu machen. Bspw. kann am Vortag mit der Prüfer/in eine Probeschaltung vereinbahrt werden.

Bei dem Verdacht auf Täuschung oder gehäuften oder längeren Verbindungsabrüchen wird die Prüfung durch die Prüfer/in abgebrochen und an einem neuen Termin in Präsenz wiederholt.

Studentische Arbeiten (2020-03-25)

  1. Kolloquiumsvorträge zu Bachelor- und Masterarbeiten können grundsätzlich auch per Video-Konferenz durchgeführt werden.
  2. Die Abgabe der Arbeit als PDF per E-Mail bei der Betreuerin oder dem Betreuer ist grundsätzlich möglich und zählt als das maßgebliche Abgabedatum. Die schriftlichen Exemplare können nachgereicht werden, zumal auch die Briefkästen der Institute nur noch eingeschränkt zugänglich sind. Die Note kann allerdings endgültig erst eingetragen werden, wenn Ihre Betreuerin oder Ihr Betreuer die unterschriebene Erklärung zu Hilfsmitteln, Zitaten und Selbstständigkeit erhalten hat. Greifen Sie unter Umständen in Abstimmung mit Ihrer Betreuerin oder Ihrem Betreuer auf den Postweg zurück.
  3. Die Bearbeitungsdauer für alle studentischen Arbeiten, die vor dem 16. März 2020 angemeldet waren, verlängert sich pauschal und ohne Beantragung um 14 Tage. Diese Zeit soll Ihnen helfen, zusammen mit Ihren Betreuerinnen und Betreuer die weiteren Auswirkungen auf die jeweilige Arbeit zu diskutieren. Dabei ist zu klären, ob Anpassungen am Arbeitsplan oder Thema notwendig und möglich sind. Das Ziel ist es, die Bearbeitungszeit begrenzt zu halten. Ohne Beantragung sind (im Einvernehmen mit Betreuerin oder Betreuer) möglich:

    • Anpassungen am Arbeitsplan (ohne Änderung des Themas).
    • Anpassungen am Thema.

    Stellt sich jedoch heraus, dass die Arbeit unter den gegebenen Umständen nicht mehr sinnvoll durchführbar und auch nicht änderbar ist, so kann auf Antrag im Einvernehmen mit ihrer Prüferin oder ihrem Prüfer:

    • Eine weitergehende Verlängerung der Bearbeitungszeit gewährt werden.
    • Die Arbeit ohne Zählung als Fehlversuch zurückgegeben werden. In diesem Fall muss der oder dem Studierenden vom ausgebenden Institut ein neues Thema angeboten werden.

    Die Anträge werden von den Studierenden schriftlich gestellt (Scan/Foto mit Unterschrift) und über die Prüferin oder den Prüfer per E-Mail an den zuständigen Prüfungsausschussvorsitzenden gesendet, um ein gewisses Maß an Authentizität sicher zu stellen. Sie sind außerdem in der E-Mail durch die Prüferin oder den Prüfer nachvollziehbar zu begründen.

Bitte seien Sie sich bei Ihren Überlegungen bewusst, dass keinesfalls sichergestellt ist, dass wir bald wieder in den Regelbetrieb gehen können. Es ist sehr gut möglich, dass bestimmte Formen von Arbeiten oder Experimenten für deutlich längere Zeit nicht mehr durchführbar sind. Sprechen Sie mit Ihren Prüferinnen und Prüfern auch diesen Punkt an.